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Bundestagswahl 2017

Anlässlich der Bundestagswahl 2017 hat der Familienbund der Katholiken die etablierten Parteien gebeten, uns Auskunft zu geben über ihre jeweiligen familienpolitischen Vorstellungen für die nächsten vier Jahre. Dazu nehmen wir die Familienpolitik im Detail unter die Lupe.

Wir haben die Parteien gebeten, Stellung zu nehmen zu insgesamt fünf Kategorien: Zur „Förderung von Ehe und Familie“, zu „Steuern und Transfers für Familien“, zu „Erziehung, Bildung und Betreuung“, zur „Sozialen Sicherung“ sowie zur „Zeitpolitik für Familien“.

Wir haben allen Parteien den gleichen Umfang eingeräumt und die einzelnen Positionen als übersichtliche Synopse gegliedert. Jedem familienpolitischen Segment haben wir die Position des Familienbundesvorangestellt.

Das Ergebnis: eine klare und systematische Kartografie der aktuellen familienpolitischen Positionen in Deutschland.

Damit macht der Familienbund Familienpolitik unmittelbar vergleichbar, sorgt für politische Orientierung und bietet all jenen, für die Familienpolitik wahlentscheidend ist, eine Entscheidungshilfe für den 24. September.

Den ausführlichen Beitrag finden sie auf familienbund.org oder hier.

Bundestagswahl 2017

Bundestagswahl 2017

Januar 2016

Jahresempfang des Bistums in der Wolfsburg mit Kontaktmöglichkeiten zu Politik,
Wirtschaft und Kirche.

Geschäftsführertagung des Familienbundes (FDK) in Erfurt.

Februar 2016

Kontakte und Hilfsplanungen für das Sozialpastorale Zentrum in Duisburg-Hochfeld (Sr. Martina).

März 2016

Übergabe der Medikamente und ähnlicher Materialien an den Petershof in Duisburg-Marxloh (P. Oliver); Wert der Spende beträgt > 1000 €. Mehr Informationen

Familienbund spendet Medikamente / WAZ Oberhausen / 15.03.2016

Familienbund spendet Medikamente / WAZ Oberhausen / 15.03.2016

April 2016

Bundesdelegiertenversammlung in Berlin mit unserem Vorstand Andreas Kühn und Meinrad Rupieper, es ging u.a. um eine generationengerechte Politik.

Besuch unseres Landesverbandes im Kath. Büro in Düsseldorf.

Mai 2016

Die „Mobile Nähkiste“, eine Aktion für Flüchtlingsheime, ist in Bottrop und Essen erfolgreich angelaufen.

Die Familienfreizeit zu Pfingsten in Niedermühlen war fast ausgebucht und programmatisch
ein voller Erfolg.

Juni 2016

Der Vorstand plant das pädagogische Programm für die internationalen Jugendtreffs in
Niedermühlen/Westerwald mithilfe des Medienzentrums Essen. Das Motto für den Juli
und August lautet „Aus Fremden werden Freunde“. Mehr Informationen

Juli 2016

Internationales Jugendtreffen mit TN aus Weißrussland, Slowakei, Polen und Deutschland.

August 2016

Internationales Jugendtreffen mit TN aus Lettland, Weißrussland, Polen und Deutschland.

Herzliches Einvernehmen

Herzliches Einvernehmen

Auf die Stadt Bottrop wird politischer Druck ausgeübt, Fair-Trade Stadt zu werden.

Weiteres Jugendtreffen mit TN aus Polen, Ukraine, Slowakei und Deutschland.

September 2016

Konferenz der Vorsitzenden des FDK in Mainz mit dem ZDK-Präsidenten Prof. Dr. Thomas Sternberg. Es geht um Altersarmut und Generationengerechtigkeit.

FDK -Präsident Stefan Becker besucht unseren Landesverband (LV) in Essen. Mehr Informationen

Am 08.09.2016 tagte der  Landesverband des FDK in NRW im katholischen Stadthaus in Essen mit unserem Präsidenten Stefan Becker.

Oktober 2016

Kontakte zu Diakon Rottenecker in St.Gertrud (Essen) werden intensiviert.

BDV in München mit dem Thema „Pflege und Familie“. Stefani Grüner und Michaela
Schaefer aus unserem Vorstand nehmen teil.

November 2016

Planung der Foto-Ausstellung „Familie im Wandel“ im Mai und Juni 2017 im Katholischen
Stadthaus in Essen. Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt Prof. Dr. Holger
Wunderlich (Braunschweig).

Dezember 2016

Vorbereitung der Diözesanversammlung des FDK in 2017 in Essen.

Kurz vor Weihnachten lieferte der Familienbund der Katholiken (FDK) im Bistum Essen einen ganzen Wagen voll Verbandsmaterial und Ähnliches für die Mediziner des Petershofes in Duisburg-Marxloh ab.

Dr. Michael Grüner aus dem FDK hatte den Kontakt hergestellt, Pater Oliver zugestimmt. Anschließend sammelte Andreas Kühn, Geschäftsführer des FDK, wochenlang im Kath. Stadthaus in Essen Material, das Kursleitungen, Teilnehmer, Kindertagesstätten, Familienzentren und viele Andere zur Verfügung gestellt haben.

Der Familienbund Essen bdeankt sich für Ihre Unterstützung!

Der Familienbund Essen bdeankt sich für Ihre Unterstützung!

Dieses Material erleichtert den Ärzten, die ehrenamtlich im Petershof Migranten untersuchen und anfänglich behandeln, die Arbeit sehr.

Sr. Ursula von den "Missionsärztlichen Schwestern" freute sich, das Team der Ärzte dem Vorstand des FDK vorstellen zu können und zu hören, dass der FDK seine Unterstützungsaktion bistumsweit fortführen möchte.

 In der Diözesanversammlung des Familienbundes des Bistums Essen wurde der bisherige Vorstand in seinem Amt bestätigt:

1. Vors. Alfons Fiedler, Rektor i.R.; 2. Vors. Andreas Kühn (Geschäftsführer), Leiter der kath. Familienbildungsstätte Essen; Beisitzer Stefani Grüner, Ärztin; Michaela Schaefer, Krankenschwester; Meinrad Rupieper, Bildungsreferent der KAB; als geistlicher Beirat fungiert Pastor Georg Späh, St. Mariae Himmelfahrt in Gelsenkirchen.

vl.: Pastor Georg Späh, Michaela Schaefer, Alfons Fiedler, Andreas Kühn, Stefani Grüner, Meinrad Rupieper

vl.: Pastor Georg Späh, Michaela Schaefer, Alfons Fiedler, Andreas Kühn, Stefani Grüner, Meinrad Rupieper

Der FDK wird die politischen Aktivitäten zur Gerechtigkeit für Familien in der Renten- und Sozialversicherung und im Steuersystem vehement unterstützen und sich der aktuellen Flüchtlingsproblematik im Bistum helfend anschließen.

Ein 2001 verkündetes wegweisendes Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Pflegeversicherung bleibt auch nach 14 Jahren ohne politische Konsequenz. Familien werden in den Beiträgen zur Sozialversicherung verfassungswidrig belastet, indem neben ihren Geldbeiträgen der gleichwertige Erziehungsbeitrag noch immer nicht berücksichtigt wird. Um das nicht länger hinzunehmen, starten der Deutsche Familienverband (DFV) und der Familienbund der Katholiken (FDK) die gemeinsame Kampagne „Wir jammern nicht – wir klagen!“. Die beiden größten Familienverbände Deutschlands setzen sich auf diesem Weg aktiv für eine verfassungstreue Beitragsgestaltung in den Sozialversicherungen ein.

Plakat mitmachen

„Familien zahlen doppelt in die Gesetzliche Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung ein – generativ durch die Erziehung ihrer Kinder und finanziell durch Geldbeiträge. Das werden wir nicht länger hinnehmen!“, sagt FDK-Präsident Stefan Becker. „Mit unserer Kampagne machen wir mobil gegen politische Ignoranz und verhelfen Familien zu mehr Gerechtigkeit!.“ DFV-Präsident Dr. Klaus Zeh kritisiert: „Es ist dringend erforderlich, Familien – wie im Steuerrecht - auch in den Beiträgen zur Sozialversicherung zu entlasten. Steuerentlastungen allein schaffen keine Familiengerechtigkeit. Eine verfassungsgemäße Neugestaltung setzt Kinderfreibeträge in der Beitragsgestaltung voraus.“

Das Bundesverfassungsgericht hatte den Gesetzgeber 2001 aufgefordert, den generativen Beitrag von Eltern anzuerkennen und die bestehende Benachteiligung von erziehenden Versicherten auszuräumen. Es gebot dem Gesetzgeber, auch die anderen Zweige der Sozialversicherung auf Familiengerechtigkeit zu überprüfen. Das ist bis heute nicht geschehen. „Bei dem ab 2015 aufzubauenden kapitalgedeckten Vorsorgefonds wird stattdessen die Kindererziehung als generativer Beitrag erneut ignoriert. Das ist ein Skandal!“, betont Zeh. Und auch der unwesentlich höhere Beitrag für Kinderlose in der gesetzlichen Pflegeversicherung entlastet nicht wie geboten die Familien, sondern soll künftige Beitragsanhebungen abfedern.

www.elternklagen.deDie Kampagne „Wir jammern nicht – wir klagen!“ mobilisiert Familien, sich gegen zu viel erhobene Beiträge zu wehren. Eltern sind aufgefordert, bei ihrer Krankenkasse Widerspruch gegen die Beitragshöhe in der Gesetzlichen Pflege-, Renten- und Krankenversicherung einzulegen. Der Familienbund der Katholiken und der Deutsche Familienverband unterstützen die Aktion mit juristisch geprüften Muster-Einsprüchen und Muster-Klagen. Derzeit stehen drei Musterklagen vor dem Bundessozialgericht. Mehr Informationen finden Sie hier: www.elternklagen.de.